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Autor: Berit Adams

NPPV: Richtlinie für Regelversorgung verabschiedet!

Am 02.09.2021 hat der gemeinsame Bundesausschuss die

Richtlinie über die berufsgruppenübergreifende, koordinierte und strukturierte Versorgung insbesondere für schwer psychisch kranke Versicherte mit komplexen psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlungsbedarf (KSVPsych-RL)

verabschiedet.

Damit ist der Startschuss für die Fortführung von NPPV gegeben. Wir arbeiten bereits seit Monaten an Umsetzungskonzepten und freuen uns nun auf die operative Umsetzung.

Die Pressemeldungen des G-BA und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein finden Sie unter den folgenden Links:

https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/979/

https://www.kvno.de/aktuelles/aktuelles-detail/nachricht/nppv-projekt-aus-nordrhein-lieferte-blaupause

Weitere Informationen zum Inhalt der Richtlinie, der Rolle von NPPV und wie es in unserem Netzwerk weitergeht erhalten alle Interessierten auf unserem nächsten überregionalen, virtuellen Netzwerktreffen am 10.11.2021. Gerne können Sie sich schon hier per E-Mail anmelden.

Willkommen im Team IVP

Wir begrüßen unseren zweiten Auszubildenden: Aaron Kloodt verstärkt ab 1. August fleißig unser IVP-Team und beginnt seine Ausbildung zum Fachmann für Gesundheitswesen. Wir freuen uns über frischen Wind und tatkräftige Unterstützung und wünschen Aaron viel Spaß, Erfolg und ein spannendes Aufschlauen bei uns.

Hohe Patientenzufriedenheit bei der „Psychiatrievereinbarung“

Unser Versorgungskonzept „Psychiatrievereinbarung“ bietet psychisch schwer erkrankten Menschen intensive, ambulante Hilfen. Die Teilnehmer:innen erhalten sofortige Unterstützung durch eine ambulante Fachkraft („Bezugstherapeut:in“), die sie begleitet, unterstützt und alle Hilfen koordiniert. Sie / er arbeitet eng mit den behandelnden Ärzt:innen oder Therapeut:innen zusammen.

Regelmäßig überprüfen wir die Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Programme. Die Ergebnisse unserer neusten qualitativen Umfrage zur Patient:innenzufriedenheit liegen jetzt vor und liefern ein beeindruckendes Bild:

  • Mehr als 90 Prozent aller Befragten sind mit der Versorgung zufrieden
  • Die Fachkompetenz der Bezugstherapeut:innen sowie die flexible und bedarfsorientierte Versorgung sorgen für hohe Zufriedenheit
  • Am meisten überzeugt die teilnehmenden Versicherten der Aspekt eines festen Ansprechpartners und deren Unterstützung im häuslich/ privaten Umfeld
  • Das Ziel, erneute Krankenhausaufenthalte zu vermeiden wird erreicht. Wenn ein Klinikaufenthalt dennoch nötig ist, ist dieser in 97 Prozent der Fälle mit allen Behandler:innen abgestimmt.
  • Die sektorenübergreifende Abstimmung wird durch die Psychiatrievereinbarung deutlich verbessert: 83 Prozent bewerten den Austausch zwischen Ärztin / Arzt und Bezugstherapeut:in als gut oder sehr gut. 93 Prozent der Teilnehmer mit einem Krankenhausaufenthalt wurden nach Entlassung zeitnah von ihrer oder ihrem Bezugstherapeut:in kontaktiert.
  • Verbesserungsvorschläge und -wünsche gab es lediglich bei der Koordination von Ausfällen oder dem Wechsel der:des Bezugsbetreuer:in

Wir danken insbesondere allen unseren Netzwerkpartner:innen für ihre wertvolle, fachkundige und zuverlässige Arbeit und unseren Patient:innen und Krankenkassen für ihr Vertrauen!


Über die Befragung:

  • Zufallsstichprobe aus Teilnehmer:innen der Psychiatrievereinbarungen mit Mindestteilnahmedauer von drei Monaten
  • telefonische Interviews
  • Stichprobe: 103 Datensätze
  • Zeitraum der Befragung: Mitte März bis Mitte Mai 2021
  • Abgefragte Bereiche: Versorgungsprogramm allgemein, Begleitung durch Bezugstherapeut:in, Versorgungsinhalte, Klinikaufenthalt

Die Psychiatrievereinbarung bieten wir für Versicherte der folgenden Kassen in verschiedenen Varianten an:

  • Techniker Krankenkasse (TK)
  • Über 40 Betriebskrankenkassen
  • energie-BKK
  • BAHN-BKK
  • Mobil Krankenkasse
  • hkk
  • IKK classic
  • BIG direkt gesund

NPPV: Ziel erreicht! 🎉

Am 10.6.2021 war es vollbracht: Die 14.000ste Patientin wurde in das erfolgreiche Innovationsfondsprojekt NPPV („ Neurologisch-psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung“) eingeschrieben. Damit wurde das Fallzahlziel knapp einen Monat vor Einschreibeschluss erreicht!

Wir danken unseren engagierten Leistungserbringer:innen in der Region Nordrhein, unserem Kooperationspartner KV Nordrhein und den beteiligten Krankenkassen AOK Rheinland/HH, Continentale BKK und BKK Deutsche Bank AG, dem BKK Landesverband Nordwest und allen Unterstützern für diese großartige Zusammenarbeit.
Wir haben es mit dem Projekt geschafft, gemeinsam neue Strukturen aufzubauen, Versorgung zu verbessern und werden nun mit voller Kraft weiter dafür arbeiten, dass diese Versorgungsmöglichkeit zukünftig ein Teil der Regelversorgung wird und Patient:innen in ganz Deutschland zur Verfügung steht.

 


Über NPPV:
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein als Konsortialführer und die IVPNetworks GmbH (IVP) als Konsortialpartner setzen gemeinsam das Innovationsfondsprojekt „NPPV“ um. NPPV steht für „Neurologisch-psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung“ von Versicherten der AOK Rheinland/HH, der Continentale BKK und BKK Deutsche Bank AG .
NPPV verfolgt das Ziel, die Versorgung von Menschen mit schweren neurologischen und psychischen Erkrankungen durch eine intensivierte ambulante Komplexbehandlung zu verbessern. Ein zentrales Element stellt die enge und berufsgruppenübergreifende Vernetzung der am Projekt beteiligten Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen dar.
Insbesondere in versorgungskritischen Situationen profitieren Patient:innen von einer frühzeitigen Feststellung des Versorgungsbedarfs und einer unmittelbar daran anschließenden bedarfsgerechten und koordinierten Versorgung. Teilnehmende Patient:innen können ergänzend niederschwellige ambulante Gruppenangebote sowie E-Mental-Health-Programme (Novego) nutzen und erhalten in akuten Krankheitsphasen zeitnah Termine bei Ihrem:Ihrer Bezugsärzt:in/-therapeut:in. Unterstützt wird der gesamte Versorgungsprozess durch eine zentrale Koordinationsstelle.

NPPV Logo Innovationsfondsprojekt

Mehr dazu finden Sie hier

Psychische Erkrankungen im Zuge der Covid-19-Pandemie

Das Gesundheitsbarometer hat in seiner ersten Ausgabe 2021 unseren IVP-Geschäftsführer Dr. Norbert Paas interviewt. Thema war die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Bereich psychische Erkrankungen und mögliche Verbesserungspotentiale in Deutschland.

Viele Menschen sind heute psychisch stark belastet und voller Sorge wegen der Pandemie und den Folgen daraus. Soziale Interaktion findet nur eingeschränkt statt und ist bei manchen sogar komplett weggefallen. Das wirkt sich meist negativ auf die seelische Gesundheit aus.
Die gute Nachricht ist: Es gibt für alle Formen von psychischen Erkrankungen gute Behandlungsmöglichkeiten, die natürlich unterschiedlich wirksam sind. Dazu ist es im ersten Schritt wichtig, dass eine gute Diagnostik und Bedarfsklärung vor einer Behandlung durchgeführt wird, um die bestmöglichen, angemessenen Therapiemaßnahmen bestimmen zu können. Über eine gute Behandlung mit Früherkennung und passgenauer Therapie kann eine Chronifizierung vermieden werden. Damit lassen sich die Qualität der Versorgung verbessern und die Kosten für das komplette System reduzieren. Für die Behandlung es gibt zwar Leitlinien, aber nur ein Bruchteil der Betroffenen wird leitliniengerecht versorgt. Es findet sowohl Unter- , Über- als auch Fehlversorgung statt. Die Kunst besteht darin, das zu erkennen und ambulante Möglichkeiten angemessen und ausreichend zu nutzen. IVP verfolgt den Ansatz, von den starken Sektoren wegzukommen und zu schauen, was die Betroffenen wann und in welcher Krankheitsphase benötigen, um dann auch eine gestufte Versorgung anzubieten. Nach den Grundsätzen „ambulant vor stationär“, „schnell vor langsam“, „niederschwellig vor hochschwellig“. Zusätzlich ist es wichtig, die einzelnen Aktiven im Sektorenübergang und auch innerhalb der einzelnen Sektoren zusammenzubringen, damit der Übergang für die Patient:innen gut geregelt werden kann.

Es gibt bundesweit bei Weitem noch nicht flächendeckend die Angebote, die wirklich gebraucht werden und die eine ambulante, für die Hilfebedürftigen oft schonendere Behandlung ermöglichen würden. Wir müssen in Deutschland Angebote offerieren, die wirklich niederschwellig und verfügbar sind. Beispielsweise über digitale Gesundheitsanwendungen. Auch der Trend in Richtung Ambulantisierung und vernetzte Versorgung muss weiter vorangebracht und mit innovativen IT-Lösungen ermöglicht werden.

Lesen Sie das vollständige Interview hier: Gesundheitsbaromer 1 21 Interview Dr. Paas

IVP auf dem Deutschen Wundkongress 2021

Im Rahmen des Deutschen Wundkongresses (DeWu) vom 5.- 7. Mai in Bremen haben wir den Vertrag zur Innovativen Wundversorgung vorgestellt, den wir gemeinsam mit der DAK Gesundheit und der IKK classic umsetzen. Durch die Vernetzung der an der Versorgung beteiligten Leistungserbringer über eine gemeinsame digitale Wundakte und die zusätzliche Vergütung einer qualifizierten Wundversorgung durch den Pflegedienst adressiert dieser Versorgungsvertrag viele im Rahmen des Kongresses identifizierte und diskutierte aktuelle Herausforderungen in der Wundversorgung. Erfahren Sie hier mehr zu unserer Versorgungslösung im Bereich chronischer Wunden.

NPPV – Ein Innovationsfondsprojekt erfolgreich auf der Zielgeraden

Das erfolgreiche Innofondsprojekt NPPV – „Neurologisch-psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung“  in der Region Nordrhein ist auf der Zielgeraden. Das ehrgeizige Ziel von 14.000 eingeschriebenen Patient:innen bis Ende 2021 ist mit aktuell 13.700 Fällen bereits jetzt fast erreicht. Mehr als 700 Netzwerkpartner:innen (Fachärzt:innen und Psychotherapeut:innen) versorgen in der Region Nordrhein die Patient:innen.

Derzeit wird intensiv an den Möglichkeiten einer Überführung des Projektes in die Regelversorgung gearbeitet.

Lesen Sie hierzu auch das aktuelle Interview in der ÄRZTE ZEITUNG (externer Link)


Über NPPV:
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein als Konsortialführer und die IVPNetworks GmbH (IVP) als Konsortialpartner setzen gemeinsam das Innovationsfondsprojekt „NPPV“ um. NPPV steht für „Neurologisch-psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung“ von Versicherten der AOK Rheinland/HH, der Continentale BKK und BKK Deutsche Bank AG .
NPPV verfolgt das Ziel, die Versorgung von Menschen mit schweren neurologischen und psychischen Erkrankungen durch eine intensivierte ambulante Komplexbehandlung zu verbessern. Ein zentrales Element stellt die enge und berufsgruppenübergreifende Vernetzung der am Projekt beteiligten Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen dar.
Insbesondere in versorgungskritischen Situationen profitieren Patient:innen von einer frühzeitigen Feststellung des Versorgungsbedarfs und einer unmittelbar daran anschließenden bedarfsgerechten und koordinierten Versorgung. Teilnehmende Patient:innen können ergänzend niederschwellige ambulante Gruppenangebote sowie E-Mental-Health-Programme (Novego) nutzen und erhalten in akuten Krankheitsphasen zeitnah Termine bei Ihrem:Ihrer Bezugsärzt:in/-therapeut:in. Unterstützt wird der gesamte Versorgungsprozess durch eine zentrale Koordinationsstelle.

NPPV Logo Innovationsfondsprojekt

Mehr dazu finden Sie hier

Endlich wieder besser schlafen

Probieren Sie unser neues Online-Unterstützungsprogramm „Novego… besser schlafen“ aus. Es ist wirksam bei Ein- oder Durchschlafstörungen und überzeugt mit kreativen und abwechslungsreichen Inhalten!

In gewohnter Novego-Art richtet sich „Novego… besser schlafen“ an die große Zielgruppe der Menschen mit Schlafproblemen. Wussten Sie, dass ca. 80 % der Erwerbstätigen zwischen 35 und 65 Jahren an Ein- oder Durchschlafstörungen leiden? Schlafprobleme wirken sich sehr oft auf die physische und psychische Gesundheit aus und vermindern die Leistungsfähigkeit.

Unser neues Novego-Schlafprogramm basiert auf modernsten wissenschaftlich anerkannten Elementen der Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie und ist sowohl präventiv als auch für manifestierte Schlafstörungen einsetzbar. Die Inhalte sind ein individuell zusammengestellter Mix aus Videos, Audios, Entspannungsmöglichkeiten (inkl. Binauralen Beats), Geschichten, kreativ und humorvoll aufbereiteten Informationen und spielerischen Übungen.

Wir begrüßen unsere erste Auszubildende!

Seit 1. August 2020 sind wir stolzer Ausbildungsbetrieb.

Unser neues Nachwuchstalent heißt Mi und geht als erste Auszubildende bei IVP schon jetzt in die Geschichte ein…

Mi absolviert eine 3-jährige Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen. Wir freuen uns, dass sie da ist und unser Team bereichert und werden sie auf Ihrem Weg bestmöglich unterstützen.

Jetzt neu bei IVP: Psy-RENA-Gruppenangebote

IVP bietet ab sofort in unseren Räumen in der Conventstraße das Nachsorgeangebot Psy-RENA für Patientinnen und Patienten nach Beendigung einer stationären oder ambulanten psychosomatischen Rehabilitation.

Psyrena steht für Psychosomatische Rehabilitationsnachsorge.

Das Gruppenangebot richtet sich an Patienten nach Beendigung einer stationären oder ambulanten psychosomatischen Rehabilitation. In 25 Gruppenterminen können Patienten in einem geschützten Rahmen ihre persönlichen Rehabilitationsziele stabilisieren, vertiefen und erweitern. Sowohl die Gruppe als auch der leitende Therapeut unterstützen bei  der Bewältigung von Problemen im Arbeitsleben und im Alltag. Damit werden, die in der Reha erworbenen Kompetenzen gestärkt und ausgebaut. Die Kosten trägt die deutsche Rentenversicherung. Gerne stehen wir für Information und Fragen zur Verfügung.

Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Psy-RENA-Angebot der IVP